Microsoft führt mit Windows Protected Print (WPP) eine neue Sicherheitsfunktion für den Druckbereich ein. Was auf den ersten Blick sinnvoll klingt, kann in der Praxis jedoch zu erheblichen Problemen führen – insbesondere in bestehenden Druckumgebungen.
In diesem Beitrag erklären wir, was hinter WPP steckt, welche Auswirkungen die Umstellung hat und wie Sie aktuell am besten damit umgehen.
Mit WPP verfolgt Microsoft das Ziel, die Druckinfrastruktur unter Windows sicherer und standardisierter zu gestalten. Dabei werden klassische Druckertreiber durch generische Systemtreiber ersetzt.
Das klingt zunächst nach Vereinfachung – bringt aber Einschränkungen mit sich.
Im Zuge eines Updates kann Windows eine Meldung anzeigen, die sich auf WPP bezieht.
👉 Wichtig:
Wenn Sie diese Abfrage mit „OK“ bestätigen, passiert Folgendes:
Das kann weitreichende Folgen haben.
Nach der Umstellung auf generische Treiber kann es zu folgenden Einschränkungen kommen:
Besonders betroffen sind individuell angepasste Treiberlösungen.
Viele Unternehmen setzen auf speziell optimierte Druckertreiber (z. B. sogenannte KX-Treiber), die deutlich mehr Funktionen bieten als Standardlösungen.
Durch WPP gilt:
Bis zur vollständigen Kompatibilität zwischen Herstellern und Microsoft empfehlen wir klar:
👉 Lehnen Sie die WPP-Abfrage aktuell ab
Konkret bedeutet das:
So bleiben Ihre bestehenden Treiber und Einstellungen erhalten und der Druckbetrieb läuft stabil weiter.
Langfristig wird sich WPP voraussichtlich durchsetzen. Viele moderne Geräte sind bereits auf entsprechende Standards vorbereitet.
Dennoch gilt aktuell:
Windows Protected Print ist ein wichtiger Schritt in Richtung mehr Sicherheit – bringt aber aktuell noch praktische Einschränkungen mit sich.
👉 Für Unternehmen bedeutet das:
Vorsicht statt Umstellungseifer.
Wer seine bestehende Druckumgebung stabil betreiben möchte, sollte die automatische Umstellung derzeit vermeiden und auf weitere Updates der Hersteller warten.