Innovationen im Drucker-Bereich © Fotolia / Andrey Popov

Neuheiten auf dem Drucker-Markt: Innovationen für Ihr Unternehmen

Wichtige Dokumente, Broschüren, Projektnotizen: Auch wenn die fortschreitende Digitalisierung dafür sorgt, dass nicht mehr so viel Papier verbraucht werden muss, wie noch vor einigen Jahren, sind Drucker immer noch ein unerlässlicher Bestandteil in so gut wie jedem Unternehmen.

Machen wir uns nichts vor: In der Vergangenheit haben Drucker durchaus schon das ein oder andere Mal für Haare raufen und zum Himmel gestreckte Fäuste gesorgt. Aber die Entwicklung ist auch in diesem Bereich nicht stehengeblieben: So gibt es viele Neuheiten, die das Drucken zuhause und im Büro zu einer reibungslosen Aufgabe machen.

Kabelloses Drucken – Apps sorgen für große Flexibilität

Viele werden es noch kennen, die alte Mühsal mit Anschluss, Erkennen der Hardware, Suchen des Treibers und Installation der Druckersoftware. Erst nach mehreren Arbeitsgängen war der Drucker funktionsfähig. Heute ist das dank fortgeschrittenen Betriebssystemen und WLAN immer seltener ein Problem. Tatsächlich benötigen viele Drucker heute nur noch ein Stromkabel und laufen ansonsten kabellos. So gut wie jeder Hersteller bietet eigene Apps an, mit denen sich der Drucker mit dem Smartphone oder Tablet verbinden lässt. So ist es möglich, jegliche Quellen sofort auszudrucken. Die meisten Apps sind selbsterklärend, sodass beispielsweise Fotos vom mobilen Gerät ohne Probleme aufs Papier gebracht werden können. Je nach App lassen sich die Bilder und Dokumente selbstverständlich auch bearbeiten und zuschneiden.

Auch mit Hilfe der diversen Anbieter von Cloud-Diensten lässt sich das Drucken wesentlich flexibler gestalten. So kann ein in der Cloud abgelegtes Dokument beispielsweise bei einem Meeting an einem anderen Ort schnell und unkompliziert ausgedruckt werden, wenn es erforderlich ist. Die Steuerung erfolgt auch hier über das Smartphone.

Tintenstrahldrucker holen auf

In großen Unternehmen wird immer noch meistens auf Laserdrucker gesetzt, da diese sehr schnell drucken, höchste Qualität liefern und in puncto Verbrauch vermeintlich günstiger sind als Tintenstrahldrucker.

Allerdings holen die Tintenstrahler auf: Bei einigen neuen Modellen wird der Druckkopf nicht mehr wie bisher hin und her bewegt, sondern steht fest, während das Papier darunter durchgezogen wird. Dies bedeutet, dass der Druckkopf hier über die gesamte Seitenbreite reicht. Diese Technologie ist unter dem Namen PageWide erhältlich. Hersteller versprechen bis zu doppelt so schnelle Druckgeschwindigkeiten mit bis zu 70 Seiten pro Minute in optimaler Büro-Qualität. Vergleichbare Laserdrucker schaffen ca. 40-50 Seiten pro Minute. Gleichzeitig wird Energie und Tinte gespart, die Seitenkosten können um bis zu 50 Prozent gesenkt werden.

Allerdings muss auch gesagt werden, dass, wenn es um beste Bildqualität auf höchstem Level geht, Laserdrucker immer noch das Nonplusultra sind. Das hat mit der Art zu tun, wie die Farbe auf das Papier kommt. Bei Tintenstrahldruckern wird die Flüssigkeit in das Papier gespritzt, wobei minimale Verläufe unvermeidlich sind. Laserdrucker setzen den Toner direkt auf das Papier, was eine wesentlich genauere Farbsetzung möglich macht.

Ihre Entscheidung sollten Sie dementsprechend von Ihren Bedürfnissen abhängig machen. Eine Design-Agentur wird mit Sicherheit andere Anforderungen an einen Ausdruck stellen, als eine Anwaltskanzlei, ein Architekturbüro andere als ein Lebensmittelproduzent.

Farbenfrohe Drucke dank Neon-Technologie

Eine Innovation im LED-Laserdruck ist die Entwicklung von Neonfarben-Druckern, die durch den Einsatz von speziellen Neon-Tonerfarben farbenfrohe und fluoreszierende Designs möglich machen. Für die Kreativ-Branche könnten hier enorme Potenziale stecken, da die Einsatzmöglichkeiten quasi unbegrenzt sind, aber auch einfache Folienpräsentationen könnten auf diese Weise einen ganz neuen Charakter bekommen. Auch der Verpackungsindustrie eröffnen sich damit ganz neue Möglichkeiten oder der Modebranche, die durch die Möglichkeit des Textildruckes ebenfalls durch diese Innovation profitieren könnte.

Neuheiten auch bei Barcodedruckern

Bei Barcodedruckern gibt es ebenfalls interessante Neuheiten, denn die Thermo-Druckköpfe werden immer kleiner. Beispielsweise gibt es mittlerweile neue Flathead-Druckköpfe, die 40 Prozent kleiner sind als die bisher etablierten Produkte. Vorteil dieser Innovation ist, dass aufgrund des optimierten Designs der Widerstand verringert wird, wodurch gleichzeitig auch der Energieverbrauch reduziert wird. Somit sind die neuen Geräte kleiner, nachhaltiger und kostensparender als herkömmliche Barcodedrucker.

Drucken mit dem Smartphone?

Ein interessantes Projekt ist ein erfolgreiches Kickstarter-Projekt, das herkömmliche Smartphones in einen 3D-Drucker verwandeln will. Computerbild hat dazu ein Video veröffentlich, schauen Sie einmal selbst.

Informieren Sie sich regelmäßig über Drucker-Neuheiten

Wenn Druckkosten für Ihr Unternehmen ein relevanter Kostenpunkt sind, ist es nicht unerheblich, sich regelmäßig über technologische Neuheiten auf dem Drucker-Markt zu informieren. Wenn Sie durch den Einsatz moderner Technologien mit dem Trend gehen, dann können Sie sicherstellen, dass Sie Ihren Mitarbeitern die optimalen Bedingungen bieten, um effizient und effektiv zu arbeiten. Und das zu kostenoptimalen Bedingungen.

Denn Energieeffizienz, Tinten- oder Tonerverbrauch werden von den Drucker-Herstellern ständig optimiert, sodass der Investitionsaufwand sich bei großen Druckerparks schnell amortisiert. Auch Zeit und Nerven Ihrer Mitarbeiter können auf diese Weise geschont werden, sodass auch die Kosten für Human Resources auf lange Sicht reduziert werden können. Denn mit voll funktionsfähigen, hochmodernen Druckern gelingt das Drucken ganz einfach nebenbei und Ihre Mitarbeiter können sich mit voller Konzentration Ihren eigentlichen Tätigkeiten widmen.

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Fotoquelle Titelbild: © Fotolia / Andrey Popov